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Steuerirrsinn EStG Deutschland – schlimmste Befürchtungen bewahrheiten sich.

Kurz vor Weihnachten 2019 hat die Bundesregierung in Berlin still und leise Änderungen zum EStG beschlossen. Das Gesetz ist bereits in Kraft und macht private Altersvorsorge zur Schuldenfalle.

Wer Gewinne aus Termingeschäften erwirtschaftet mußte hierfür bisher 25% Abgeltungssteuer, Soli und evtl. die Kirchensteuer zahlen. Gewinn wurde ermittelt, indem Verlust in Abzug gebracht wurde.

Solche Instrumente sind sinnvoll, wenn ein privater Anleger z.B. sein Aktiendepot mit Optionsscheinen, Zertifikaten oder anderen Derivaten absichern möchte. Fällt der Wert seines Aktiendepots, steigt die Absicherungposition im Wert und umgekehrt. Es gibt Derivate deren Wert mit der Zeit verfällt und die zum definierten Laufzeitende mit Totalverlust ausgebucht werden – Versicherung auf Zeit.

Nach neuer Gesetzeslage sind die abzugsfähigen Verluste nun auf 10.000 € im Jahr gedeckelt. Wer also mit seinem Handeln im Jahr 1.000.000 € Gewinn und 900.000 € Verlust generiert, hat zwar nur einen tatsächlichen Gewinn in Höhe von 100.000 € erwirtschaftet, zahlt aber bei maximalem Verlustabzug von nur 10.000 € die Steuer auf 990.000 € Gewinn.

Zur Veranschaulichung:

Müller kauft für 100 € Aktie A, hat Glück und sie steigt auf 1.000.100 €.
Müller verkauft und investierst den Betrag in Aktie B.
Firma B geht Pleite, Aktie B wird wertlos und Müller hat alles verloren.
Zum Jahresende schuldet Müller dem Fiskus 247.500 € Steuern.

Gewinne aus Aktie A : 1.000.000 €
Max. Verlustabzug : 10.000 € (aus 1.000.100 € Verlust mit Aktie B)
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Zu versteuernder Gewinn: 990.000 € x 25% = 247.500 € Steuerschuld

Dazu kommen noch Schulden für Soli und evtl. die Kirchensteuer.

Das ist geltendes EStG und Müllers 100 € Anfangsinvestition sind auch weg.

Link zur Gesetzesänderung:
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2019/0601-0700/649-19.pdf;jsessionid=994163D05E496D3D58EED7A2ECCCA424.1_cid365?__blob=publicationFile&v=1

Link zur Petition:
https://www.dsw-info.de/steuerirrsinn/

Zinssätze (overnight swaps / Zinsswaps) kaum vorstellbar

Nullzins, Minuszinsen, Strafzinsen. Das sind die Schlagworte seit die EZB unter ihrem ehemaligen Präsidenten Draghi Negativzinsen für Einlagen überschüssiger Gelder der Geschäftsbanken verlangt. Diese versuchen nun ihrerseits die Kosten an ihre Kunden weiterzugeben. Die ersten Banken haben Ihre Gebühren erhöht und damit begonnen Guthaben ihrer Kunden mit Negativzinsen zu belegen. Das Tagesgeldkonto hat fertig und die Inflationsrate ist nun nicht mehr der einzige Gegner.

Riestern hat die Taschen der Vermittler gefüllt aber nicht zur privaten Altersvorsorge beigetragen. Lebensversicherungen kündigen Verträge weil die Zinsen nicht zu halten sind. Sogar Altverträge die über Jahrzehnte laufen werden rückwirkend geändert und defakto doppelt besteuert.

Am 30.10.2019 war Weltspartag und die Zeit ist reif, Moneymanagement in die eigene Hand zu nehmen. Hierzu ist Wissen notwendig welches in den Schulen nicht vermittelt wird – mit dem wir uns aber alle beschäftigen sollten – oder – Sie bringen Ihr Geld zur Bank und gehen mit einem Bier in die Kneipe.

Es gibt Instrumente die als Risikobeimischung und mit einem geringen Teil des Kapitals auch die Gesamtrendite eines Depots deutlich heben können ohne unkalkulierbare Risiken einzugehen. Das ist alles eine Frage von guter Diversifikation zur gesunden Risikostreuung.

Beim Handel mit CFD´s (Differenzkontrakt / https://de.wikipedia.org/wiki/Differenzkontrakt) entstehen Zinsswaps durch die unterschiedlichen Leitzinsen der Zentralbanken der Länder. Kaufen Sie eine Währung (z.B. USD) dann verkaufen Sie auch immer eine andere (z.B. EUR). Die hierdurch entstehende Overnight Rate (Zinsswap) kann abhängig vom Währungspaar positiv oder auch negativ sein.

Wollen Sie sich selbst nicht darum kümmern, können Sie heute schon andere für sich handeln lassen. Durch das Abonnieren eines Signals wird jeder Handel in Ihrem Konto kopiert. Beim Handel mit CFD´s reicht oft schon ein Kapital von 1.000 Euro um zu beginnen.

Wie das geht?

  1. Eröffnen Sie online ein Konto bei einem echten ECN CFD-Broker
  2. Abonnieren Sie im Anschluss ein Signal bei einem Signalanbieter

Philosophie: Gewinne sind Gewinne, Verluste sind Verluste und offene Positionen ein Sparbuch.